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Rassismuskritisches Handeln in der Hochschullehre

5. Februar 2026
DOI: 10.60806/wbcx-z123
Symbolbild mit Text auf hellem Hintergrund

Thesen

  • Rassismus ist ein vielschichtiges Phänomen, das über individuelles Verhalten hinausgeht und tief in gesellschaftlichen und institutionellen Strukturen verankert ist.
  • Rassismuskritische Kompetenz ist für alle Hochschulangehörigen, insbesondere Lehrende, unerlässlich, um rassistische Strukturen zu erkennen, zu hinterfragen und abzubauen.
  • Kein Raum ist frei von Rassismus und dieser beeinflusst als Machtschema Handeln, Denken und Fühlen aller Individuen.
  • Persönliche Reflexion und kontinuierliche Weiterbildung sind grundlegend für den Aufbau und die Stärkung rassismuskritischer Kompetenz.
  • Die Gestaltung der Lernumgebung, einschließlich der Lehrmaterialien und der Schaffung von Safer Spaces, ist entscheidend für eine rassismuskritische Hochschulpraxis.
  • Sie als Hochschullehrende*r haben eine wichtige Rolle bei Interventionen im Falle von Diskriminierung und beim empathischen Umgang mit Betroffenen.
  • Versuchen Sie Studierende, die akut Diskriminierung erfahren haben, empathisch und unter Berücksichtigung Ihrer Privilegien aufzufangen.
  • Die kritische Prüfung und Weiterentwicklung von Antidiskriminierungsstellen sowie die Stärkung von Netzwerken und Peer-Support-Systemen sind für eine effektive rassismuskritische Arbeit an Hochschulen von großer Bedeutung.

 

Tipp: Dieser Beitrag ist mit einem Glossar für die zentralen Begriffe versehen.