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Praxisbeispiel an der RUB

24. April 2025
DOI: 10.60806/v6a2-3468

Thesen

  • Die klassische Vorlesung mit einem Tafel- oder Folienvortrag ist im Mathematikstudium immer noch sehr verbreitet, obwohl sie Studienanfänger*innen zunehmend Schwierigkeiten bereitet. Durch Modifikationen kann die Vorlesung aber weiterhin ein sinnvolles Format für wissensorientierte Veranstaltungen in großen Gruppen sein.
  • Es gibt viele Möglichkeiten, gleichzeitig die Interaktivität in der Vorlesung zu steigern und die Zeit des Selbststudiums stärker zu strukturieren. Das führt zu einer Auflockerung des Ablaufs in der Präsenzveranstaltung und macht diese für Lehrende und Lernende gewinnbringender.
  • Insbesondere ergibt sich die Möglichkeit, durch das asynchrone Selbststudium auf heterogene Vorkenntnisse Rücksicht zu nehmen, gezielter auf Verständnisprobleme und Fehlvorstellungen einzugehen und in der Präsenzphase vermehrt höhere Kompetenzniveaus zu adressieren.

Autor*innen

  • Dr. Eva Glasmachers, Fakultät für Mathematik der Ruhr-Universität Bochum. Arbeitsschwerpunkte: Geschäftsführung des Dekanats, Studienfachberatung, Lehre und mehrere didaktische Projekte. Mitglied des HDM@RUB - Zentrum für Hochschuldidaktik Mathematik.
  • Dr. Jörg Härterich, Fakultät für Mathematik der Ruhr-Universität Bochum. Oberstudienrat im Hochschuldienst. Arbeitsschwerpunkte: Lehre für Studierende anderer Fakultäten, Schulung von Übungsgruppenleiter*innen und die Tätigkeit in verschiedenen Gremien der Ruhr-Universität. Mitglied des HDM@RUB - Zentrum für Hochschuldidaktik Mathematik. Preisträger des Ars legendi-Fakultätenpreises Mathematik 2025 des Stifterverbands.

Stand: