﻿WEBVTT

1
00:00:12.775 --> 00:00:16.325
Für mich heißt kompetenzorientiertes Prüfen, dass

2
00:00:16.425 --> 00:00:22.625
man den Studierenden im Studium,
während des Studiums und auch am Ende,

3
00:00:22.620 --> 00:00:31.050
Prüfungen anbietet, die über das reine Abprüfen
von reproduktivem Wissen hinausgeht.

4
00:00:32.050 --> 00:00:39.600
Das heißt: dass ich Prüfungen mache, die
natürlich zum einen überprüfen, dass die Studenten

5
00:00:39.700 --> 00:00:42.225
das Wissen erworben haben,

6
00:00:42.220 --> 00:00:46.625
aber für mich ist natürlich interessant, dass
sie das Wissen flexibel erworben haben

7
00:00:46.620 --> 00:00:51.000
und deshalb muss dieser Wissenserwerb
an Handlungsoptionen geknüpft sein.

8
00:00:51.125 --> 00:00:54.325
Also demnach werden Kompetenzorientierte Prüfungen,

9
00:00:54.320 --> 00:00:59.200
die über das Abprüfen von Wissen hinaus
Anwendungsfunktion haben

10
00:00:59.200 --> 00:01:07.450
und damit mehr Kompetenzen abprüfen,
als das alternative Prüfungen getan haben.

11
00:01:07.600 --> 00:01:11.300
Kompetenzorientierte Prüfungen haben für mich insgesamt

12
00:01:11.300 --> 00:01:15.125
einen deutlich erweiterten Lernbegriff in der Lehre,

13
00:01:15.120 --> 00:01:19.700
das heißt, auch die Lehre die der Prüfung natürlich immer vorangeht,

14
00:01:19.700 --> 00:01:23.650
hat nicht alleine nur das Ziel Wissen zu erwerben,

15
00:01:23.725 --> 00:01:27.100
und das möglicherweise auch nur auf einem relativ geringen Level

16
00:01:27.100 --> 00:01:31.600
nämlich im Sinne von Kenntnissen erwerben oder Wissen erwerben

17
00:01:31.600 --> 00:01:33.600
Verständnis vielleicht noch,

18
00:01:33.600 --> 00:01:42.075
sondern kompetenzorientierte Prüfungen haben zumindest
gedacht immer ein Handlungselement mit in der Prüfung.

19
00:01:46.650 --> 00:01:51.200
Ich mache beispielsweise in den Hauptseminaren die ich anbiete

20
00:01:51.200 --> 00:01:55.750
regelmäßig kleine Forschungsaufträge,
das heißt: die Studierenden gehen

21
00:01:55.750 --> 00:01:59.400
während des Semesters mit einem klaren Auftrag los

22
00:01:59.400 --> 00:02:03.840
und recherchieren entweder im Internet Informationen zu

23
00:02:03.840 --> 00:02:06.813
beispielsweise einem Schulprogramm,

24
00:02:06.810 --> 00:02:09.866
ich arbeite ja in der Unterrichtsforschung,

25
00:02:09.893 --> 00:02:13.280
das heißt: die Schüler bekommen möglicherweise den Auftrag,

26
00:02:13.280 --> 00:02:17.573
Schulprogramme von Schulen sich anzuschauen
und die miteinander zu vergleichen,

27
00:02:17.570 --> 00:02:21.880
d.h. für die Studenten dass sie die Schulprogramme entweder im Internet

28
00:02:21.880 --> 00:02:26.586
recherchieren können oder aber auch zu
den Schulen hingehen, sich die Schulprogramme holen,

29
00:02:26.580 --> 00:02:30.880
die dann eigenständig miteinander vergleichen, und die Daten die sie da

30
00:02:30.880 --> 00:02:37.933
oder die Informationen die sie da sammeln zusammen
aufbereiten, systematisch aufbereiten, und dann auch präsentieren.

31
00:02:37.930 --> 00:02:41.626
Damit haben sie ein ganzes Projekt durchgeführt, von der Recherche

32
00:02:41.620 --> 00:02:46.080
über die Erarbeitung, Systematisierung, Aufbereitung

33
00:02:46.080 --> 00:02:48.573
und nachher auch die Verschriftlichung und das ist

34
00:02:48.570 --> 00:02:55.373
beispielsweise eine Leistung, die bei mir in die Note,
in die Abschlussnote, mit eingeht des Hauptseminars.

35
00:02:56.093 --> 00:02:59.253
Eine andere Form von kompetenzorientierter Prüfung

36
00:02:59.250 --> 00:03:02.053
biete ich gerade bei der Modulanschlussprüfung an

37
00:03:02.050 --> 00:03:04.200
in Form von Fallbeispielen,

38
00:03:04.200 --> 00:03:10.213
das heißt: die Studenten bekommen nicht wie vorher
eine Aufgabe in der sie reproduktiv

39
00:03:10.210 --> 00:03:17.840
theoretische Konzepte wieder aufbereiten müssen,
sondern sie bekommen von vornherein ein Fallbeispiel,

40
00:03:17.840 --> 00:03:25.000
anhand dessen sie das, was sie vorher an theoretischem
Wissen erworben haben, direkt anwenden können.

41
00:03:25.093 --> 00:03:30.106
Und damit hat dann das theoretische Wissen
wieder einen direkten Praxisbezug

42
00:03:30.100 --> 00:03:32.960
und ist handlungsorientiert auszuwerten.

43
00:03:37.946 --> 00:03:40.813
Was sich definitiv ändern muss, ist,

44
00:03:40.810 --> 00:03:47.613
wenn ich kompetenzorientiert prüfen will, muss ich vorher
kompetenzorientiert lehren. Und wenn ich das vorher nicht getan habe,

45
00:03:47.610 --> 00:03:51.653
dann muss ich als Prüfer meine Lehrveranstaltung umstellen.

46
00:03:51.650 --> 00:03:58.346
Wenn ich kompetenzorientiert prüfen möchte, kann ich
keine Veranstaltung machen, die das vorher nicht mit berücksichtigt.

47
00:03:58.340 --> 00:04:01.373
Es ändert sich natürlich dass, was bewertet wird.

48
00:04:01.370 --> 00:04:05.493
Wenn ich Kenntnisse bewerte

49
00:04:06.480 --> 00:04:15.333
fällt es möglicherweise noch verhältnismäßig leicht,
auch sich einen kriterialen Maßstab zu überlegen,
anhand dessen ich die Leistungen bewerten möchte.

50
00:04:15.330 --> 00:04:19.853
Wenn ich handlungsorientiert prüfe, muss ich mir
als Prüfer vorher Gedanken machen,

51
00:04:19.850 --> 00:04:24.506
welche Bestandteile ich prüfen möchte und wie ich

52
00:04:24.500 --> 00:04:27.800
diese Bestandteile auch bewerten möchte.

53
00:04:27.800 --> 00:04:33.200
Das heißt: man muss sich eigentlich schon während
der Planung des Seminars Gedanken machen,

54
00:04:33.200 --> 00:04:35.613
wie die Prüfung dazu aussehen kann

55
00:04:35.610 --> 00:04:44.373
und – damit es eine faire Prüfungfür die Studierenden ist – muss
man zu dem Zeitpunkt auch schon wissen, wie man die bewerten möchte,

56
00:04:44.370 --> 00:04:52.453
damit die Studenten auch wissen, was sie leisten müssen in der Prüfung.

57
00:04:57.240 --> 00:05:01.000
Das kommt natürlich auf die Form der Prüfung an, die ich mache.

58
00:05:01.000 --> 00:05:07.680
Ich kann … bei einem Fallbeispiel habe ich sicherlich,
sowie bei der klassischen Klausur auch,

59
00:05:07.680 --> 00:05:13.413
das Bewertungskriterium des Umfangs des reproduktiven Wissens,

60
00:05:13.410 --> 00:05:16.640
das ist natürlich auch ein Bewertungskriterium.

61
00:05:16.640 --> 00:05:21.280
Darüber hinaus werde ich den Transfer bewerten

62
00:05:21.280 --> 00:05:26.306
und überprüfe in welchem Maße es den Studierenden gelungen ist,

63
00:05:26.300 --> 00:05:31.746
die Hinweise die im Fallbeispiel aufgegriffen wurden mit der Theorie zu verknüpfen.

64
00:05:31.740 --> 00:05:41.200
Ein weiteres Kriterium ist, inwiefern es den Studierenden gelingt,

65
00:05:41.200 --> 00:05:48.786
aus dem, was im Fallbeispiel geschildert wurde, eigene
Handlungskonsequenzen theoriegeleitet zu entwickelt.

66
00:05:48.780 --> 00:05:54.480
Dazu eignet sich ein Fallbeispiel viel besser als eine klassische Aufgabe,

67
00:05:54.626 --> 00:06:00.360
ja, weil es den Studenten es einfach auch leichter macht,
sich in die Situation des Lehrenden hineinzuversetzen.

68
00:06:00.480 --> 00:06:08.626
Bei solchen Forschungsaufträgen, die ich in meinen
Seminaren eigentlich fast immer anbiete, sind Kriterien

69
00:06:08.620 --> 00:06:11.160
natürlich Vollständigkeit der Recherche.

70
00:06:11.160 --> 00:06:17.226
Aber die Studenten geben auch immer noch eine Rückmeldung
darüber, wie sie selber den Arbeitsprozess strukturiert haben,

71
00:06:17.220 --> 00:06:24.226
das heißt, die Lernziele eines solchen Projektes
sind ja auch viel umfassender.

72
00:06:24.220 --> 00:06:31.733
Es geht mir ja darum, dass die Studierenden sich
ihre projektbezogenen Lernprozesse selbst vergegenwärtigen

73
00:06:31.730 --> 00:06:38.688
und im Rückblick auch sich Gedanken darüber machen,
ob das gute Arbeitsprozesse gewesen sind.

74
00:06:39.888 --> 00:06:49.577
Und wenn sie das auch gut reflektieren, dann ist auch diese
Reflexionsleistung eigener Lernprozesse ein Prüfungsgegenstand.

75
00:06:53.733 --> 00:06:58.266
Der erste Gewinn der mir einfällt von kompetenzorientierten Prüfungen ist,

76
00:06:58.260 --> 00:07:04.844
dass es der Universität besser gelingt, auf den Alltag,
also auf das, was nach der Uni kommt, vorzubereiten.

77
00:07:04.840 --> 00:07:07.866
Weil man später …

78
00:07:10.800 --> 00:07:13.333
Ich muss mal kurz überlegen, wie ich es formuliere:

79
00:07:13.330 --> 00:07:21.066
Wenn wir früher Klausuren geschrieben haben
mit einem reinen Abtesten reproduktiven Wissens,

80
00:07:21.060 --> 00:07:26.377
war es natürlich immer schon so, dass
wir in der Lehre uns darüber klar waren,

81
00:07:26.370 --> 00:07:30.644
dass das, was wir da getestet haben,
irgendwas mit der späteren Welt zu tun hat,

82
00:07:30.640 --> 00:07:35.955
das war immer schon die Aufgabe von Lehrenden,
den Alltagszusammenhang herzustellen.

83
00:07:38.333 --> 00:07:44.177
Dass was traurig daran ist, das war, dass den Studenten
das noch nie klar war, warum sie das für den Alltag brauchen.

84
00:07:44.200 --> 00:07:49.155
Bei kompetenzorientierten Prüfungen
wissen die Studenten das in der Regel schon.

85
00:07:49.150 --> 00:07:53.688
Also die Chancen von Kompetenzorientierten Prüfungen liegen für mich

86
00:07:53.680 --> 00:07:55.577
zunächst mal klar auf der Hand,

87
00:07:55.570 --> 00:08:04.044
weil kompetenzorientierte Prüfungen meiner Meinung nach
sowohl für den Prüfer als auch für den Prüfling Motivationsgehalt hat.

88
00:08:04.040 --> 00:08:15.155
Und zwar deshalb, weil es eine Prüfung ist,
die mit realen Situationen verknüpft ist,

89
00:08:15.150 --> 00:08:19.444
die Komplexität nicht zu sehr reduziert

90
00:08:19.440 --> 00:08:28.266
und bei der die Studierenden eigentlich immer
ein bisschen mehr aus sich rausholen müssen,

91
00:08:28.260 --> 00:08:32.666
als sie es allein bei der Reproduktion machen müssen.

92
00:08:32.660 --> 00:08:38.444
Ich muss auch sagen: ich freue mich das allererste Mal
in meinem Leben auf eine Klausur,

93
00:08:38.440 --> 00:08:42.422
weil ich hoffe, dass die Klausur auch spannender zu lesen ist,

94
00:08:42.420 --> 00:08:48.644
dass muss man ja auch als Prüfer wissen. Wir lesen so viele Hausarbeiten,
da ist es auch mal schön, wieder was Spannendes zu lesen.

95
00:08:53.088 --> 00:08:59.311
Die Erfahrung die ich aber mit den Prüfungen mache, ist,
dass die Studenten die Prüfung nicht immer als Prüfungen wahrnehmen,

96
00:08:59.310 --> 00:09:04.888
wenn man sie kompetenzorientiert anlegt, sondern
dass es einfach auch Aufgaben sind, die aufgrund

97
00:09:04.880 --> 00:09:12.266
der Tatsache, dass sie mit komplexen Aufgaben
konfrontiert werden, die ja auch realitätsnah sind.

98
00:09:12.260 --> 00:09:14.600
Die Studenten werden, wenn sie in die Schule kommen,

99
00:09:14.600 --> 00:09:21.260
auch nicht mit reduzierten Problemen konfrontiert, sondern
sie werden mit komplexen Aufgaben konfrontiert in der Schule

100
00:09:21.260 --> 00:09:28.200
und deshalb sagen viele Studierende:
diese kompetenzorientierte Form von Prüfung

101
00:09:28.200 --> 00:09:30.533
hat häufig wenig Prüfungscharakter,

102
00:09:30.530 --> 00:09:34.977
sondern das ist etwas was für sie Sinn macht, was für sie Spaß macht.

103
00:09:40.466 --> 00:09:47.444
Der Einwand, kompetenzorientierte Prüfungen
würden mehr Korrekturaufwand bedürfen,

104
00:09:47.440 --> 00:09:50.333
den würde ich kritisch sehen,

105
00:09:50.330 --> 00:09:57.644
weil, das was den Prüfungsaufwand macht, ist die Prüfungsform Klausur,

106
00:09:57.640 --> 00:10:03.044
offene Klausur, geschlossene Klausur, die Beurteilung von Projekten.

107
00:10:04.111 --> 00:10:06.133
Das ist das was den Arbeitsaufwand bestimmt.

108
00:10:06.130 --> 00:10:09.155
Ob die Klausur jetzt kompetenzorientiert ist oder nicht,

109
00:10:09.150 --> 00:10:15.311
das macht für den Bewertungsaufwand keinen Unterschied mehr.

110
00:10:20.355 --> 00:10:23.111
Ja zunächst mal würd ich sagen:

111
00:10:23.110 --> 00:10:29.822
für alle die Lust haben kompetenzorientiert zu prüfen und für alle,
die sich das vornehmen wollen kompetenzorientiert zu prüfen,

112
00:10:29.820 --> 00:10:34.088
die würde ich in jedem Falle unterstützen
und darin bekräftigen, das zu tun.

113
00:10:34.155 --> 00:10:41.355
Dann würde ich als nächstes mich hinsetzen und
mir Gedanken machen, welche Prüfungen ich bisher angeboten habe

114
00:10:41.350 --> 00:10:46.088
und ich bin ganz sicher, Sie finden in den Prüfungen,
die sie schon angeboten haben …

115
00:10:46.080 --> 00:10:49.666
… finden Sie schon kompetenzorientierte Elemente

116
00:10:49.660 --> 00:10:55.950
und dann können Sie sich überlegen, wenn Sie welche
gefunden haben, können Sie die für sich beschreiben.

117
00:10:55.950 --> 00:11:02.355
Und dann würde ich mir Gedanken machen, in den Veranstaltungen,
die ich anbiete: was sind eigentlich Kompetenzen,

118
00:11:02.350 --> 00:11:06.111
die in der Nähe dieser Veranstaltung angesiedelt sind.

119
00:11:06.110 --> 00:11:09.511
Das ist natürlich sehr vielfältig und hat keine Grenzen.

120
00:11:09.510 --> 00:11:15.911
Die Kompetenzen sind wahrscheinlich in den naturwissenschaftlichen Fächern
andere, als in den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern.

121
00:11:16.022 --> 00:11:23.044
Aber die Berufe, auf die wir unsere Studierende vorbereiten,
die sind ja alle mit tatsächlichen Handlungen verbunden.

122
00:11:23.040 --> 00:11:31.511
So gesehen hat jede Veranstaltung, wenn Sie legitimiert
auf das Berufsfeld vorbereitet, notwendigerweise Handlungsbezug.

123
00:11:31.666 --> 00:11:36.977
Und diesen Handlungsbezug, den würde ich mir
vergegenwärtigen und würde mir dann Gedanken machen,

124
00:11:36.970 --> 00:11:42.088
wie ich diesen Handlungsbezug – am besten
erstmal nur einen, damit man sich nicht übernimmt –

125
00:11:42.080 --> 00:11:45.155
in die Veranstaltung mit einbezieht,

126
00:11:45.511 --> 00:11:48.955
Dann würde ich mir Gedanken machen: wenn ich den so einbeziehe,

127
00:11:48.950 --> 00:11:52.822
wie kann ich diese Fähigkeit durch mein Seminar fördern?

128
00:11:52.820 --> 00:11:57.777
Und daran verknüpft ist eigentlich unmittelbar die Frage:
wie kann ich das nachher abprüfen?

129
00:11:57.770 --> 00:12:02.555
Fällt mir eine gute Idee ein, wie ich diese Kompetenz abprüfen kann?

130
00:12:02.550 --> 00:12:06.066
Das kann ja in Form eines Abschlussexperiments sein.

131
00:12:06.060 --> 00:12:10.488
Beispielweise kann man einen Studierenden
ein Experiment vorbereiten lassen

132
00:12:10.480 --> 00:12:18.933
und das Experiment auch vorführen lassen
mit den Worten, wie es vorbereitet wurde.

133
00:12:18.930 --> 00:12:22.511
Das wäre vielleicht was Naturwissenschaftliches.

134
00:12:22.510 --> 00:12:27.133
In den geisteswissenschaftlichen Fächern
bieten sich kleine Forschungsaufträge an,

135
00:12:27.130 --> 00:12:31.155
kleine Fragebogenstudien die vorbereitet, ausgewertet werden.

136
00:12:31.150 --> 00:12:38.000
Eigentlich hat jedes Berufsfeld Möglichkeiten, kompetenzorientiert zu prüfen.

137
00:12:38.000 --> 00:12:44.844
Und dann würde ich mir, wie gesagt, eine Kompetenz raussuchen,
überlegen, wie ich die zum Lernziel in meiner Veranstaltung mache.

138
00:12:44.840 --> 00:12:50.933
Und wenn ich dass durchgeführt habe, wenn ich das in meiner
Veranstaltung durchgesetzt habe, kann ich mir Gedanken machen,

139
00:12:50.930 --> 00:12:55.800
ob ich das in Form von einer Abschlussprüfung oder prozessbegleitend …

140
00:12:55.800 --> 00:13:02.622
… bietet sich bei kompetenzorientierten Prüfungen eher eine
formative Form der Evaluation an, meiner Meinung nach,

141
00:13:02.620 --> 00:13:06.555
wie ich das mit einbinde, das zu machen.

142
00:13:06.550 --> 00:13:12.044
Und dann ist es natürlich wichtig,
auch unter dem Gesichtspunkt von Fairness,

143
00:13:12.040 --> 00:13:18.533
dass man sich bemüht, die Transparenz
der Bewertungskriterien relativ schnell herzustellen

144
00:13:18.530 --> 00:13:22.000
dass man den Studierenden relativ schnell auch vermittelt:

145
00:13:22.000 --> 00:13:25.244
das und das ist mir auch für die Bewertung wichtig.

146
00:13:25.644 --> 00:13:28.711
Dass sind eigentlich die Tipps, die mir so einfallen.